Kult-Online: »Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘«

Kult-Online: »Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘«

von: David-Christopher Assmann/
Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik

Der von Christiane Lewe, Tim Othold und Nicolas Oxen herausgegebene Band Müll. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Übrig-Gebliebene eröffnet in Schlaglichtern Zugänge zu ‚übrig-gebliebener‘ Materialität in kulturwissenschaftlicher Perspektive. Ausgehend von der Annahme, bei nicht mehr gebrauchten Dingen handele es sich um das Ergebnis sozio-kultureller Zuschreibungsprozesse, interessieren sich die Beiträge für so unterschiedliche Phänomene wie die Inszenierung von Müll im Fernsehen, Gender und Schmutz, Gebäuderecycling, Self-Storage oder künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll. Als gemeinsamer Schnittpunkt der Fallstudien stellt sich dabei das Vorhaben heraus, den als konventionell unterstellten Abwertungen des Übrig-Gebliebenen entgegenzuarbeiten. Eine literaturwissenschaftliche Perspektive fehlt hingegen. [Weiterlesen…]

Selfstorage ist in Deutschland

Selfstorage ist in Deutschland ein junger Dienstleistungszweig. Seit etwa zehn Jahren setzt sich die flexible Vermietung von Lagerräumen für private und gewerbliche Zwecke durch. Gerade in den Großstädten boomt die Branche. [Weiterlesen…]

Schloss und Schlösser

»Denn das Soziale läßt sich nicht aus Sozialem aufbauen, es braucht Schlüssel und Schlösser«
Bruno Latour: »Der Berliner Schlüssel. Erkundungen eines Liebhabers der Wissenschaften«, Berlin 1996