Orf.at: »Selfstorage. Die Schätze in den Rumpelkammern«

Orf.at: »Selfstorage. Die Schätze in den Rumpelkammern«

von: Maya McKechneay

In den letzten Jahrzehnten haben auch in Österreich immer mehr knallbunte Gebäude eröffnet, in denen ausschließlich Objekte eingemietet sind. Unter dem Titel „Wo Dinge wohnen – Das Phänomen Selfstorage“ widmet das Wien Museum diesen Mietlagern nun eine Ausstellung. ORF.at hat vorab bei Ethnologin Petra Beck nachgefragt, was solche „Dingräume“ über ihre Besitzer erzählen. [Weiterlesen...]

Salzburger Nachrichten: »Dinge des Lebens fordern Wohnraum«

 Salzburger Nachrichten: »Dinge des Lebens fordern Wohnraum«
von: Hedwig Kainberger


In Städten macht sich ein neues Phänomen breit: Menschen verstauen Dinge, die sie nicht brauchen, die ihnen aber trotzdem wichtig sind.

(…) Museumstauglich ist »Selfstorage« wegen dieser feinsinnigen Ausstellung und weil es dem Museum verwandt ist: Wie eine Gesellschaft Zeugnisse ihrer Geschichte in einem Museum verwahrt und zeigt, so wird – wie die Ethnologin Petra Beck im exzellenten Katalog schreibt – der Mieter eines Storage-Raums zum Kurator seiner mit Geschichten behafteten Gegenstände.«

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BauNetz: »Architecture of Storage. Ausstellung im DAZ Berlin«

BauNetz: »Architecture of Storage. Ausstellung im DAZ Berlin«

»Wohin bloß mit dem ganzen Zeug? Das hat sich schon mancher gefragt, wenn die Menge der mit der Zeit angehäuften Objekte die Größe der Wohnung übersteigt. Die Lösung für dieses sehr zeitgenössische Problem lautet „Self-Storage“ – ein eigens dafür gebauter oder umgenutzter Raum dient als zusätzliches Depot. Derartige Lagerflächen in verschiedenen Größenordnungen – von Self-Storage-Anlagen über Archive und Datenzentren bis hin zu Freeports – sind Teil einer stetig wachsenden Landschaft, die jedoch eher am Rande unserer täglichen Wahrnehmung bleibt. [Weiterlesen...]

Kult-Online: »Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘«

Kult-Online: »Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘«

von: David-Christopher Assmann/
Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik

Der von Christiane Lewe, Tim Othold und Nicolas Oxen herausgegebene Band Müll. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Übrig-Gebliebene eröffnet in Schlaglichtern Zugänge zu ‚übrig-gebliebener‘ Materialität in kulturwissenschaftlicher Perspektive. Ausgehend von der Annahme, bei nicht mehr gebrauchten Dingen handele es sich um das Ergebnis sozio-kultureller Zuschreibungsprozesse, interessieren sich die Beiträge für so unterschiedliche Phänomene wie die Inszenierung von Müll im Fernsehen, Gender und Schmutz, Gebäuderecycling, Self-Storage oder künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll. Als gemeinsamer Schnittpunkt der Fallstudien stellt sich dabei das Vorhaben heraus, den als konventionell unterstellten Abwertungen des Übrig-Gebliebenen entgegenzuarbeiten. Eine literaturwissenschaftliche Perspektive fehlt hingegen. [Weiterlesen...]

Deutschlandfunk: »Schmeiß das weg!«

Deutschlandfunk: »Schmeiß das weg!«

von: Florian Felix Weyh

»Schmeiß das weg!«
Lust und Last des Aufbewahrens

Man kann Dinge für sich aufheben oder für andere. Man kann Dinge von sich aufbewahren oder von anderen. Aufgehoben und aufbewahrt wird seit Menschengedenken. Archäologie und Geschichte wären undenkbar ohne Artefakte. [Weiterlesen...]

Magazin für Restkultur: »Hinterrücks vom Rest überrascht«

Magazin für Restkultur: »Hinterrücks vom Rest überrascht«

von: http://www.magazin-restkutur.de/hinterruecks-vom-rest-ueberrascht


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Vor wenigen Wochen fand an der Bauhaus-Universität in Weimar eine Fachtagung statt, die unsere Aufmerksamkeit ganz besonders auf sich gelenkt hat. Unter dem Titel »Müll – Perspektiven des Übrigen« kamen dort am 24. und 25. September diverse Referenten zusammen, um einen Blick auf unterschiedlichste gesellschaftlich-kulturelle Restvorkommen zu werfen. Dabei galt ihr Interesse zwar Abfällen und Resten als umweltrelevante Größen, beschränkte sich aber nicht nur darauf: Dem Übrigen lässt sich schließlich auch medial – und ästhetisch – einiges abgewinnen. Ein Gespräch über Ambivalenzen, Entsorgungs- und Erzählherausforderungen sowie darüber, wer die Drecksarbeit eigentlich machen muss [Weiterlesen...]