Bauwelt: »Häuser für Dinge«

Bauwelt: »Häuser für Dinge«

von: Petra Beck

Selfstorage ist eine Dienstleistung, die boomt. Allein in Deutschland sind in den letzten Jahren mehr als 70 urbane Depots entstanden. Wie funktionieren diese Häuser? Und wer nutzt sie? Die Ethnologin Petra Beck hat sich monatelang zur Feldforschung in die Welt des Selfstorage begeben und 14 Standorte in München und Berlin unter die Lupe genommen. [Weiterlesen...]

Bauwelt 10/13: »Selfstorage«

Bauwelt 10/13: »Selfstorage«

von: Doris Kleilein

»Eine neue Bautypologie zwängt sich in die Wohnviertel hiesiger Großstädte: das Mietlager für den persönlichen Gebrauch. An manchen Orten, wie an der Perleberger Brücke in Berlin, wird es zur städtebaulichen Dominante.« [Weiterlesen...]

Abendzeitung München: »Die Münchner lagern ein«

von: Jasmin Menrad

»Weil es immer weniger Stauraum in den Wohnungen gibt, mieten sich viele ein Abteil
Der Keller ist feucht, das Dachgeschoss ausgebaut und in der teuren Wohnung ist kein Platz für eine Rumpelkammer. Viele Münchner wissen nicht mehr, wohin mit all ihren Dingen. “Die Menschen besitzen immer mehr. Nach Jahrzehnten ohne Krieg, hat sich einiges angesammelt”, sagt die Anthropologin Petra Beck. [Weiterlesen...]

Humboldt: »Zentrum für Metropolenforschung vergibt Georg-Simmel-Preis«

Humboldt: »Zentrum für Metropolenforschung vergibt Georg-Simmel-Preis«

von: Irina Quander

»Häuser als Einladung zur Reise und Orte der Rückkehr

Häuser mit Lagerräumen für persönliche Dinge, so genannte Selfstorage-Häuser, haben es Petra Beck angetan. Für ihre Magisterarbeit „Restopia. Selfstorage als urbane Praxis“, die sie an der Philosophischen Fakultät verfasste, erhielt sie den Georg-Simmel-Preis. Petra Beck erklärt die Entstehung, Entwicklung und Nutzung dieser Häuser, die eine neue Form des urbanen Raums darstellen. Wie wirken diese Häuser in einem städtischen Bebauungssystem und wie sehen die Zusammenhänge der Selfstorage-Häuser mit urbanen Gesellschaftsstrukturen aus? [Weiterlesen...]

Ö1/ORF: »Selfstorage. Verdauungsapparate für die Konsumgesellschaft«

von: Martina Frühwirth

»Das rote Gebäude am Gaudenzdorfer Gürtel lässt sich auf den ersten Blick nicht eindeutig zuordnen. Ist das ein Hotel? Eines dieser günstigen Low-Budget-Hotels? Der Vergleich mit einem Hotel ist gar nicht so weit hergeholt, denn Selfstorage ist ein Hotel für Dinge, ein Lagerhaus. Möglichst zentral gelegen sollen diese Lagerhäuser sein, an einem stark frequentierten Standort. [Weiterlesen...]

MyPlace: »Das Phänomen Selfstorage im wissenschaftlichen Fokus«

»Selfstorage ist in Deutschland ein junger Dienstleistungszweig. Seit etwa zehn Jahren setzt sich die flexible Vermietung von Lagerräumen für private und gewerbliche Zwecke durch. Gerade in den Großstädten boomt die Branche. Doch was führt dazu, dass immer mehr Menschen zusätzlichen Stauraum benötigen? Welche Gegenstände werden in Selfstorage Abteilen eingelagert und warum? Nicht zuletzt auch auf Grund des wachsenden wirtschaftlichen Erfolges und der gesellschaftlichen Bedeutung der Selfstorage-Branche beschäftigt sich nun zunehmend die Wissenschaft mit diesen Fragen. Nach einer ersten Veröffentlichung zur Grundlagenforschung in Österreich liegt nun die zweite große wissenschaftliche Arbeit im deutschsprachigen Raum zum Phänomen Selfstorage vor. Die Ethnologin Petra Beck konnte durch umfangreiche Feldforschung und kulturhistorische Betrachtung neue wirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen. [Weiterlesen...]

taz: »Ein Abteil, eine Geschichte«

von: http://www.taz.de/!5084894/

»Der eine muss raus aus seiner Wohnung, die andere lagert Akten – der Selfstorage-Markt boomt.


Seit drei Monaten stehen seine Pflanzen schon im Dunkeln. Zwischen Holzkommode, Matratze und Bettgestell zieht Thadäus Borowitza einen roten Wäschekorb mit ein paar Blumentöpfen hervor. Jede Woche kommt er hierher, um die Aloe zu gießen. Trotzdem: Die Blätter tendieren wegen des Lichtmangels bereits ins Gelbliche.
Vor drei Monaten musste Borowitza die Wohnung seiner Exfreundin, bei der er vorübergehend gewohnt hatte, verlassen. Seitdem lagern seine Möbel auf vier Quadratmetern beim Selfstorage-Anbieter MyPlace in Friedrichshain.
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